



{"id":24355,"date":"2026-05-11T14:20:11","date_gmt":"2026-05-11T12:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/zachrankarase.cz\/?page_id=24355"},"modified":"2026-05-20T08:41:58","modified_gmt":"2026-05-20T06:41:58","slug":"sonnenbarsch-und-erlenzeisig","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zachrankarase.cz\/de\/slunka-a-piskor\/","title":{"rendered":"\u00dcber das Leben von Schlammpeitzger und Moderlieschen"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">Kennen Sie Lebensr\u00e4ume des Moderlieschens oder des Schlammpeitzgers? Helfen Sie uns, sie zu sch\u00fctzen!<br> Jede neue Scihtung kann dazu beitragen.<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button btn--action btn--l\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/de\/das-vorkommen-von-sonnenschein-und-piskore-einfugen\/\">Auftreten von Schlammpeitzger und Moderlieschen einf\u00fcgen<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><mark style=\"background-color:var(--action-hover)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\"><strong>Das Moderlieschen - einst ein weit verbreiteter Fisch, heute eine stark bedrohte<\/strong><\/mark><mark style=\"background-color:var(--action-hover)\" class=\"has-inline-color\"> <\/mark><mark style=\"background-color:var(--action-hover)\" class=\"has-inline-color\"><\/mark><strong><mark style=\"background-color:var(--action-hover)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Art<\/mark><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Moderlieschen (<em>Leucaspius delineatus<\/em>) geh\u00f6rt zu den heimischen Kleinfischen und war noch vor wenigen Jahrzehnten in der tschechischen Landschaft recht h\u00e4ufig anzutreffen. In gro\u00dfen Schw\u00e4rmen besiedelte es die Altarme von Fl\u00fcssen und T\u00fcmpel, von wo aus es sich \u00e4hnlich wie die einst weit verbreitete Karausche in Teiche ausbreitete. Heute ist es jedoch vielerorts v\u00f6llig verschwunden und immer seltener anzutreffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der R\u00fcckgang des Moderlieschens wird durch seine Aufnahme in die Rote Liste der bedrohten Arten der Tschechischen Republik best\u00e4tigt. W\u00e4hrend es 1995 noch als \"potenziell gef\u00e4hrdet\" eingestuft wurde, hat sich sein Zustand allm\u00e4hlich verschlechtert, so dass es heute als \"vom Aussterben bedroht\" gilt. Obwohl die Art laut IUCN weltweit immer noch als wenig gef\u00e4hrdet gilt, sind ihre Best\u00e4nde in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern auf einen historischen Tiefstand gesunken.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1199\" height=\"800\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-6.-5.-2026-10_23_16.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25130\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-6.-5.-2026-10_23_16.png 1199w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-6.-5.-2026-10_23_16-768x512.png 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-6.-5.-2026-10_23_16-18x12.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1199px) 100vw, 1199px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moderlieschen in seinem nat\u00fcrlichen Lebensraum in flachen, stehenden Gew\u00e4ssern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Moderlieschen ist in weiten Teilen Mittel- und Osteuropas beheimatet. Es ist vom Rhein bis zum Wolgagebiet zu finden. Im Norden reicht seine Verbreitung bis nach S\u00fcdschweden, im S\u00fcden ist es im Schwarzmeerbecken (au\u00dfer in dessen s\u00fcdlichstem Teil) anzutreffen. Das Moderlieschen lebt auch in den Gebieten um das westliche Kaspische Meer und im \u00c4g\u00e4ischen Becken. Durch die Einschleppung durch den Menschen hat es sich in anderen L\u00e4ndern wie Frankreich und teilweise auch in England und der Schweiz ausgebreitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fr\u00fcher war das Moderlieschen in der Tschechischen Republik weit verbreitet - es kam vielerorts in gro\u00dfer Zahl vor, zum Beispiel in der zentralen Region Polab\u00ed, in den s\u00fcdb\u00f6hmischen Teichsystemen oder in Fl\u00fcssen wie der Be\u010dva, Dyje (Thaya), Lu\u017enice (Lainsitz), Mal\u0161e (Maltsch), S\u00e1zava oder Tich\u00e1 Orlice. Heute ist die Situation jedoch anders. Sowohl die Zahl der Fundorte, als auch die Gr\u00f6\u00dfe der Populationen nehmen deutlich ab. So ist as Moderlieschen in unserem Land nur noch auf einigen wenigen isolierten \u201eInseln\u201c zu finden - zum Beispiel in den Flussgebieten von Lu\u017enice und Oh\u0159e, in Vyso\u010dina, Pood\u0159\u00ed oder im oberen Morava-Becken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Erhebungen vor Ort zeigen, dass das Moderlieschen am h\u00e4ufigsten in T\u00fcmpeln, Teichen und \u00fcberfluteten Steinbr\u00fcchen vorkommt - in ruhigen Gew\u00e4ssern, in denen sich h\u00e4ufig Karauschen aufhalten. Die meisten Standorte, an denen es vorkommt, wurden in den Regionen Mittelb\u00f6hmen, Liberec und Pilsen, sowie in Vyso\u010dina erfasst. Allein im Jahr 2025 haben wir sein Vorkommen an zehn Stellen best\u00e4tigt. Um das Moderlieschen wieder in die tschechische Natur zu bringen, haben wir bereits 2024 damit begonnen, es an einigen sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlten Standorten auszusiedeln, die geeignete Lebensbedingungen f\u00fcr es bieten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">Das Leben des Moderlieschens<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Moderlieschen h\u00e4lt sich meist knapp unter der Wasseroberfl\u00e4che auf, vor allem dort, wo es eine dichte Wasservegetation und wenig Str\u00f6mung gibt. \u00dcberraschenderweise kommt es auch mit extremen Bedingungen zurecht: So wurde es beispielsweise in Torfmooren mit sehr saurem Wasser gefunden, in denen die Temperatur im Sommer starken Schwankungen unterliegt - sie kann tags\u00fcber auf \u00fcber 30 \u00b0C ansteigen und nachts auf unter 10 \u00b0C fallen. Andererseits reagiert es empfindlicher auf andere Umwelteinfl\u00fcsse, wie die Verschlechterung der Wasserqualit\u00e4t. Wenn die Bedingungen es zulassen, kann es sich jedoch in gro\u00dfer Zahl vermehren - auf einem einzigen Hektar k\u00f6nnen Zehntausende Individuen leben. Das Moderlieschen lebt in gro\u00dfen Gruppen und bewegt sich auf der Suche nach Nahrung st\u00e4ndig durch das Wasser. Die Jungfische ern\u00e4hren sich haupts\u00e4chlich von pflanzlichem Plankton, w\u00e4hrend die erwachsenen Fische kleine Tiere bevorzugen oder Insekten sammeln, die auf die Wasseroberfl\u00e4che gefallen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Moderlieschen br\u00fctet im Fr\u00fchjahr, in der Regel von April bis Mai, wenn sich das Wasser auf mindestens 18 \u00b0C erw\u00e4rmt. Die Weibchen legen ihre Eier an die Unterseite von Wasserpflanzen oder an untergetauchte \u00c4ste, knapp unter der Wasseroberfl\u00e4che. Ein einziges Weibchen kann mehrere hundert bis \u00fcber zweitausend Eier legen. Danach k\u00fcmmert sich das M\u00e4nnchen um die Nachkommenschaft. Die Eier werden sorgf\u00e4ltig bewacht und vor Fressfeinden gesch\u00fctzt, bis sie nach etwa 5 bis 12 Tagen schl\u00fcpfen und die Jungfische in die Umgebung hinausschwimmen. Obwohl das Moderlieschen nur kurzlebig ist - in der Regel 2 bis 3 Jahre - kann es sich unter den richtigen Bedingungen sehr erfolgreich vermehren, auch dank der bis zu drei Laichvorg\u00e4nge w\u00e4hrend einer Saison.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"397\" height=\"298\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/slunka.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25138\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/slunka.jpg 397w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/slunka-16x12.jpg 16w\" sizes=\"auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Moderlieschen, ein kleiner Teichfisch, der in der Tschechischen Republik inzwischen vom Aussterben bedroht ist (Foto: Autor*innen).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">Wenn die Landschaft verschwindet und der Eindringling kommt: Warum sich das Moderlieschen aus den tschechischen Gew\u00e4ssern zur\u00fcckzieht<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute ist das Moderlieschen dabei, aus der tschechischen Landschaft zu verschwinden, vor allem aufgrund von Ver\u00e4nderungen in der Umgebung, in der es fr\u00fcher lebte. Viele T\u00fcmpel und Altarme sind nach Flussver\u00e4nderungen und Bachbegradigungen verschwunden. Ein weiteres Problem ist die intensive Teichbewirtschaftung, die dazu gef\u00fchrt hat, dass das Moderlieschen nach und nach aus vielen Teichen verschwunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie die Karausche hat auch das Moderlieschen einen gef\u00e4hrlichen Konkurrenten - den nicht-heimischen Blaubandb\u00e4rbling (<em>Pseudorasbora parva<\/em>). Er konkurriert mit ihm um Nahrung und Platz und tr\u00e4gt au\u00dferdem einen gef\u00e4hrlichen Parasiten (<em>(Sphaerothecum destruens)<\/em>), ein einzelliger Fischparasit, der sowohl Salmoniden als auch Karpfenartige bef\u00e4llt. Wenn der Blaubandb\u00e4rbling zu gro\u00df wird, kann er au\u00dferdem den sch\u00fctzenden Schleim und die Haut anderer Fische anknabbern, was zu Verletzungen f\u00fchrt und das Risiko weiterer Infektionen erh\u00f6ht. Wenn Moderlieschen und Blaubandb\u00e4rbling zusammen auftreten, \u00fcberwiegt unter den meisten Bedingungen die Population der Blaubandb\u00e4rblinge bei weitem, bis das Moderlieschen ganz aus dem Gew\u00e4sser verschwindet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-danger-color\">Der Blaubandb\u00e4rbling<\/mark><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Blaubandb\u00e4rblinge sind kleine Fische bis zu einer Gr\u00f6\u00dfe von etwa 10 cm mit einem langgestreckten K\u00f6rper. Typisch sind das nach oben verl\u00e4ngerte Maul und der dunkle Streifen entlang der Seitenlinie, der besonders bei Jungtieren sichtbar ist. Ihr urspr\u00fcngliches Verbreitungsgebiet ist Ostasien, aber sie sind inzwischen fast weltweit verbreitet und verursachen hohe wirtschaftliche und \u00f6kologische Sch\u00e4den. Der Blaubandb\u00e4rbling lebt am h\u00e4ufigsten in Teichen, wo er als Nahrungskonkurrent f\u00fcr unsere heimischen Fischarten fungiert. Wenn er sich an einem Ort zu stark vermehrt, kann er die Flossen und das Hautepithel anderer Fischarten anknabbern. Bei hohen Dichten (in einer Umgebung ohne r\u00e4uberische Fischarten) eliminieren sie praktisch das filtrierende Zooplankton im Wasser, was zu einer sehr dichten Vegetationstr\u00fcbung durch Algen und Cyanobakterien f\u00fchrt, die sonst vom Zooplankton herausgefiltert w\u00fcrden. Diese \u00dcberwucherung wirkt sich auf andere Organismen aus, die klares Wasser ben\u00f6tigen, einschlie\u00dflich Unterwasserpflanzen, an denen viele wirbellose Wassertiere h\u00e4ngen. So kann der Blaubandb\u00e4rbling der Karpfenzucht und der Teichwirtschaft im Allgemeinen erheblichen Schaden zuf\u00fcgen, da er einen Teil der f\u00fcr die Zuchtfische bestimmten Nahrungsressourcen auffrisst und das gesamte \u00d6kosystem negativ beeinflusst. Im Gegensatz zum Giebel ist der Blaubandb\u00e4rbling eine invasive Art, die auf der schwarzen Liste steht, so dass ihr Vorkommen und ihre Bewirtschaftung auch auf nationaler Ebene geregelt sind:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zucht, Besitz, Verkauf und Transport des Blaubandb\u00e4rblings sind gesetzlich verboten (EU-Verordnung 1143\/2014 zur Verh\u00fctung und Bek\u00e4mpfung der Einschleppung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten). Er darf auch nicht als Speise- oder K\u00f6derfisch verwendet werden und nach dem Fang nicht wieder ins Wasser gesetzt werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"766\" height=\"424\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/strevlicky.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25143\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/strevlicky.png 766w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/strevlicky-18x10.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 766px) 100vw, 766px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Blaubandb\u00e4rbling ist heute nicht nur in Zuchtteichen, sondern auch in kleinen Dorf- und L\u00f6schteichen weit verbreitet. Seine \u00dcberpopulation ist ein gro\u00dfes Problem f\u00fcr die Vielfalt unserer Kleingew\u00e4sser (Foto: Autor*innen).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"397\" height=\"161\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/parazit.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25147\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/parazit.png 397w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/parazit-18x7.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moderlieschen nach Parasitenbefall <em>(Sphaerothecum destruens)<\/em> (Foto: R. E. Gozlan).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">Rettung f\u00fcr das Moderlieschen: Wiederherstellung von Feuchtgebieten und Bek\u00e4mpfung des invasiven Blaubandb\u00e4rblings<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um zu verhindern, dass das Moderlieschen aus den tschechischen Gew\u00e4ssern verschwindet, ist es notwendig, seinen Lebensraum zu sch\u00fctzen. Eine wichtige Rolle dabei spielt eine sorgf\u00e4ltige, extensive Teichbewirtschaftung, die Raum f\u00fcr Wasserpflanzen und ruhige Tiefwasserzonen l\u00e4sst. Auch die Bek\u00e4mpfung des invasiven Blaubandb\u00e4rblings, der die einheimischen Fische verdr\u00e4ngt, ist sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Renaturierung von Fl\u00fcssen und Feuchtgebieten - zum Beispiel die Wiederherstellung von Sackgassen, T\u00fcmpeln und \u00dcberschwemmungsgebieten an Fl\u00fcssen - kann ebenfalls helfen. Solche farbenfrohen und ruhigen Ecken sind das ideale Zuhause f\u00fcr den Eistaucher.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">Wie man das Moderlieschen erkennt<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Unvollst\u00e4ndige Seitenlinie - reicht nur bis zum hinteren Rand der Brustflossen<\/li>\n\n\n\n<li>Gro\u00dfe und leicht abfallende Schuppen<\/li>\n\n\n\n<li>Silbrige H\u00fcften mit bl\u00e4ulichem G\u00fcrtel<\/li>\n\n\n\n<li>Schlanker, abgeflachter K\u00f6rper<\/li>\n\n\n\n<li>Rand der R\u00fcckenflosse ausgeschnitten<\/li>\n\n\n\n<li>L\u00e4ngerer Afterflossenansatz (10-13 weiche Strahlen)<\/li>\n\n\n\n<li>Typisches Gruppenverhalten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"756\" height=\"456\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/slunka2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25180\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/slunka2.png 756w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/slunka2-18x12.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 756px) 100vw, 756px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moderlieschen mit silbrigen Flanken und bl\u00e4ulichem Band (Foto: Autor*innen).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-danger-color\">M\u00f6glichkeiten der Verwechslung<\/mark><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Moderlieschen kann mit Arten verwechselt werden, die einen \u00e4hnlichen K\u00f6rperbau haben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Blaubandb\u00e4rbling<\/li>\n\n\n\n<li>Laube bzw. Ukelei (<em>Alburnus alburnus<\/em>)<\/li>\n\n\n\n<li>Schneider (<em>Alburnoides bipunctatus<\/em>)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle drei Arten haben eine oberst\u00e4ndiges Maul und ihre Schuppen lassen sich - mit Ausnahme des Blaubandb\u00e4rblings - leicht l\u00f6sen. Aber sie lassen sich auch durch andere Merkmale unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1552\" height=\"1013\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-11.-5.-2026-13_56_54-4.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25287 size-full\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-11.-5.-2026-13_56_54-4.png 1552w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-11.-5.-2026-13_56_54-4-768x501.png 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-11.-5.-2026-13_56_54-4-1536x1003.png 1536w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-11.-5.-2026-13_56_54-4-18x12.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1552px) 100vw, 1552px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Der Blaubandb\u00e4rbling<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Volle Seitenlinie<\/li>\n\n\n\n<li>Dunkler Streifen an der Seite (nur bei Jungtieren)<\/li>\n\n\n\n<li>Halbmondf\u00f6rmige Flecken im hinteren Schuppenbereich<\/li>\n\n\n\n<li>K\u00fcrzere Afterflossenbasis (6 Strahlen)<\/li>\n\n\n\n<li>Der Rand der R\u00fcckenflosse ist nicht ausgeschnitten<\/li>\n\n\n\n<li>Vorst\u00fclpbares Maul, Unterkiefer etwas l\u00e4nger als Oberkiefer<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1370\" height=\"734\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-13.-5.-2026-11_03_03.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25269 size-full\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-13.-5.-2026-11_03_03.png 1370w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-13.-5.-2026-11_03_03-768x411.png 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-13.-5.-2026-11_03_03-18x10.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1370px) 100vw, 1370px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Laube bzw. Ukelei<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Volle Seitenlinie<\/li>\n\n\n\n<li>L\u00e4ngerer Afterflossenansatz (14 - 20 Strahlen)<\/li>\n\n\n\n<li>Gr\u00f6\u00dfere K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe im Adultstadium - bis zu 20 cm<\/li>\n\n\n\n<li>Der auff\u00e4llige breitere bl\u00e4uliche Streifen fehlt<\/li>\n\n\n\n<li>R\u00fccken gr\u00fcnlich grau, Seiten silbrig wei\u00df<\/li>\n\n\n\n<li>Hinter den Bauchflossen bildet sich ein Kiel, der in seiner L\u00e4nge nicht von Schuppen bedeckt ist.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1334\" height=\"750\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-13.-5.-2026-13_00_01.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25284 size-full\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-13.-5.-2026-13_00_01.png 1334w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-13.-5.-2026-13_00_01-768x432.png 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/ChatGPT-Image-13.-5.-2026-13_00_01-18x10.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1334px) 100vw, 1334px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Schneider<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Seitenlinie ist deutlich zum Bauch hin gekr\u00fcmmt.<\/li>\n\n\n\n<li>Seitenlinienorgan mit schwarz pigmentierten Flecken ges\u00e4umt<\/li>\n\n\n\n<li>Dunkles Band oberhalb der Seitenlinie<\/li>\n\n\n\n<li>Orangefarbener Ansatz der Paar- und Afterflossen<\/li>\n\n\n\n<li>Gr\u00f6\u00dfere K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe im Adultstadium<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Wo kann ich mehr \u00fcber den Schlammpeitzger erfahren?<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0160mejkal, M., Rektor, A., Thomas, K., Gorule, P. A., Tripathi, S. R., Stepanyshyna, Y., Lo\u017eek, F., Bl\u00e1ha, M., &amp; Boukal, D. (2025). Negative impact of the invasive topmouth gudgeon (<em>Pseudorasbora parva<\/em>) on population growth of a native fish species, the sunbleak (<em>Leucaspius delineatus<\/em>). NeoBiota, 101, 223-242. https:\/\/doi.org\/10.3897\/neobiota.101.165877<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><mark style=\"background-color:var(--action-hover)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Ein Fisch, der Luft atmet und im Schlamm \u00fcberlebt: der Schlammpeitzger<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00dcberschwemmungsgebiete Kontinentaleuropas bestanden fr\u00fcher aus einem vielf\u00e4ltigen Netz von Feuchtlebensr\u00e4umen. Ein bedeutender Teil dieser Landschaft bestand aus <strong>\u00fcberwucherten Altarmen und kleinen T\u00fcmpeln<\/strong>. Fische, die diese Lebensr\u00e4ume bewohnen, sind an niedrige Konzentrationen von gel\u00f6stem Sauerstoff angepasst und einige <strong>k\u00f6nnen kurzzeitiges Austrocknen \u00fcberdauern<\/strong>. Dazu geh\u00f6ren <strong>Schlammpeitzger<\/strong> (<em>Misgurnus fossilis<\/em>), der versteckt in schlammigen Gew\u00e4ssern lebt, wo er Raubtieren, Konkurrenz und menschlicher Aufmerksamkeit entgeht. Infolge des Verlusts geeigneter Lebensr\u00e4ume, der unter anderem durch die Gew\u00e4sserregulierung verursacht wurde. <strong>Der Schlammpeitzger verschwindet allm\u00e4hlich aus vielen europ\u00e4ischen Gebieten<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1158\" height=\"660\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/meandry-Luznice-zmens.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25920\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/meandry-Luznice-zmens.png 1158w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/meandry-Luznice-zmens-768x438.png 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/meandry-Luznice-zmens-18x10.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1158px) 100vw, 1158px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberwucherte Altarme mit kleinen T\u00fcmpeln (obere Lu\u017enice\/Lainsitz, Foto: Autor*innen).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">Ausbreitung<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Schlammpeitzger<\/strong> geh\u00f6rt zu den Fischen, die man heute nur noch selten in der Natur sieht. In der Tschechischen Republik und anderen mitteleurop\u00e4ischen L\u00e4ndern (z. B. Deutschland, Polen oder Belgien) wird er daher als <strong>gef\u00e4hrdete\/kritisch gef\u00e4hrdete Arte<\/strong>betrachtet. Gleichzeitig bewohnte er einst ein riesiges Gebiet - von Nordwestfrankreich bis zum Wolga-Becken im Osten. In den k\u00e4lteren Gebieten Nordeuropas oder im S\u00fcden des Kontinents ist er dagegen nicht zu finden. An einigen Orten wurde er vom Menschen eingef\u00fchrt, zum Beispiel in Frankreich im Einzugsgebiet der Rhone. <strong>Ein Gro\u00dfteil seines urspr\u00fcnglichen Verbreitungsgebiets ist in den letzten Jahrzehnten allerdings nahezu verschwunden<\/strong>. Hier ist es nicht anders: Der Schlammpeitzger war fr\u00fcher ein h\u00e4ufiger Bestandteil langsam flie\u00dfender Fl\u00fcsse, T\u00fcmpel und Altarme. <strong>Durch die Regulierung von Fl\u00fcssen, die Entw\u00e4sserung von Landschaften und die intensive Landwirtschaft hat sich sein nat\u00fcrlicher Lebensraum jedoch stark ver\u00e4ndert, und er ist vielerorts verschwunden<\/strong>. Heute findet man ihn nur noch an einigen wenigen Orten, z. B. in Nieder- und Mittelpommern, in S\u00fcdm\u00e4hren im Einzugsgebiet der March und ihrer Nebenfl\u00fcsse (Thaya, Svratka, Jihlava), in der Region T\u0159ebo\u0148, in der Region Pood\u0159\u00ed oder in der zentralen Region Polab\u00ed. In dieser modernen, stark von der Landwirtschaft gepr\u00e4gten Landschaft finden sich Populationen des Schlammpeitzgers <strong>in vor\u00fcbergehend wassergef\u00fcllten T\u00fcmpeln und Gr\u00e4ben<\/strong> mit Bedingungen, die mit ihren nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4umen vergleichbar sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">\u00d6kologie<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schlammpeitzger bewohnt haupts\u00e4chlich <strong>stilles oder langsam flie\u00dfendes Wasser<\/strong>. Er ist in \u00fcberwucherten Altarmen, kleineren Stauseen und Teichen zu finden, wo er weniger durch Raubfische bedroht ist. Er verbringt die meiste Zeit seines Lebens <strong>am Boden oder im Schlamm vergraben,<\/strong> wo er Verstecke anlegt, die in der Regel 20 bis 30 cm tief sind. In der Trockenzeit kann er jedoch viel tiefer graben, bis zu 70 cm. <strong>Er ist haupts\u00e4chlich nachts aktiv<\/strong>- Sie werden ihn also tags\u00fcber nicht sehen, was sein Leben noch verborgener und geheimnisvoller macht!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1048\" height=\"583\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/Obrazek3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25327\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/Obrazek3.png 1048w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/Obrazek3-768x427.png 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/Obrazek3-18x10.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1048px) 100vw, 1048px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Typischer Fundort des Schlammpeitzgers - Altarm der oberen Lainsitz (Lu\u017enice) (Foto: Marek \u0160mejkal).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schlammpeitzer laicht im Fr\u00fchling, <strong>von April bis Juni.<\/strong>Das Laichgeschehen ist von kurzer Dauer und nimmt nur etwa <strong>zwei bis f\u00fcnf Stunden<\/strong>in Anspruch. Das Weibchen legt seine Eier an Wasserpflanzen und Wurzeln ab, oft <strong>in dicht bewachsenen Teilen von Gew\u00e4ssern<\/strong>. Das M\u00e4nnchen folgt ihr und \u201eumschlingt\u201c sie buchst\u00e4blich mit seinem K\u00f6rper im Unterholz - es windet sich in einem geschlossenen Kreis um ihre R\u00fcckenflosse. Die Weibchen sind sehr fruchtbar. <strong>Ein einziges Weibchen kann Zehntausende von Eiern legen<\/strong>. In etwa einer Woche (bei einer Wassertemperatur von ca. 15 \u00b0C) schl\u00fcpfen die winzigen, nur wenige Millimeter langen Larven. Diese wachsen dann relativ <strong>schnell<\/strong> - In den ersten Jahren wachsen sie um mehr als 4 cm pro Jahr, und im Alter von drei Jahren erreichen sie eine L\u00e4nge von \u00fcber 13 cm. Etwa in diesem Alter werden sie auch geschlechtsreif. Wenn sie das Erwachsenenalter erreichen, verlangsamt sich ihr Wachstum, \u00e4ltere Exemplare messen in der Regel zwischen 18 und 23 cm, mit einem Maximum von etwa 30 cm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bezug auf seine <strong>Nahrungsquellen<\/strong>ist der Schlammpeitzger nicht w\u00e4hlerisch: Er ern\u00e4hrt sich haupts\u00e4chlich von kleinen wirbellosen Tieren - zum Beispiel von Weichtieren oder Kaulquappenlarven - und verschm\u00e4ht auch organische Abf\u00e4lle im Schlamm nicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2040\" height=\"1530\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-uprav.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25675\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-uprav.jpg 2040w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-uprav-768x576.jpg 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-uprav-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-uprav-16x12.jpg 16w\" sizes=\"auto, (max-width: 2040px) 100vw, 2040px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fr\u00fcher war der Schlammpeitzger einer der beliebtesten, widerstandsf\u00e4higen K\u00f6derfische, doch heute ist er trotz seines Schutzes vom Aussterben bedroht und f\u00fcr die meisten Angler eine fast unbekannte Art.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">\u00dcberleben um jeden Preis: Das Geheimnis des Schlammpeitzgers<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Umgebung, in der der Schlammpeitzger lebt, ist oft sauerstoffarm<\/strong> - f\u00fcr viele andere Fische fast unbewohnbar. Aber der Schlammpeitzger hat es auf seine eigene Weise geschafft. Er kann neben seinen Kiemen auch auf andere Weise atmen: <strong>Von Zeit zu Zeit schwimmt er an die Oberfl\u00e4che, um Luft zu schnappen<\/strong>, die er verschluckt und deren Sauerstoff durch die Darmwand direkt ins Blut aufgenommen wird. Die restliche Luft entweicht dann durch seinen K\u00f6rper - oft begleitet von einem typischen Quietschger\u00e4usch. Doch damit sind seine \u201eTricks\u201c noch nicht zu Ende. Er kann auch <strong>durch die Haut atmen<\/strong> und seine Larven haben sogar feine <strong>\u00e4u\u00dfere Kiemen<\/strong>. Dank dieser Anpassungen kann er sogar unter Bedingungen \u00fcberleben, in denen der Sauerstoffgehalt sehr gering ist. Und wenn das Wasser zu versiegen beginnt? Dann vergr\u00e4bt sich der Schlammpeitzger einfach im Schlamm und schaltet in eine Art Energiesparmodus - <strong>quasi Winterschlaf<\/strong>. Darin verlangsamt er seine Lebensfunktionen erheblich und kann so eine ung\u00fcnstige Zeit \u00fcberstehen, die f\u00fcr andere Fische den Tod bedeuten w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1338\" height=\"753\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/strevni-dychani-zmens-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25696\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/strevni-dychani-zmens-1.png 1338w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/strevni-dychani-zmens-1-768x432.png 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/strevni-dychani-zmens-1-18x10.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1338px) 100vw, 1338px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn im Wasser wenig Sauerstoff vorhanden ist, schwimmt der Schlammpeitzger an die Oberfl\u00e4che und schluckt die Luft, die daraufhin in seinen Darm gelangt. Er ist so angepasst, dass er den Sauerstoff, den er zum Atmen braucht, auf diese Weise aufnehmen kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">Der Fisch, der das Wetter vorhersagt<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der englische Name des Schlammpeitzgers \u201e<strong>Wetterfisch<\/strong>\u201c (engl.: weatherfish) kommt von der besonderen F\u00e4higkeit des Fisches, Vorhersagen \u00fcber <strong>Wetter\u00e4nderungen<\/strong>zu treffen. Dieser unauff\u00e4llige Fisch kann also auf Ver\u00e4nderungen des Wetters reagieren: Wenn sich ein Sturm ank\u00fcndigt und der Luftdruck (und damit die Konzentration von gel\u00f6stem Sauerstoff im Wasser) sinkt, erwacht der Schlammpeitzger zum Leben: Er schwimmt an die Oberfl\u00e4che und wird ungew\u00f6hnlich aktiv. Diese Besonderheit ist den Menschen schon lange aufgefallen, so dass Schlammpeitzger <strong>fr\u00fcher zu Hause als \u201elebendes Barometer\u201c aufbewahrt wurde<\/strong>, das ank\u00fcndigen konnte, wenn ein Wetterumschwung bevorstand.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">Gef\u00e4hrdeter \u00dcberlebensk\u00fcnstler<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schlammpeitzger ist eine in Europa und Westasien heimische Art, die ein wichtiges Schutzgut darstellt. Er geh\u00f6rt zu den international schutzbed\u00fcrftigen S\u00fc\u00dfwasserfischarten (Habitat-Richtlinie der Europ\u00e4ischen Union und Berner Konvention, siehe https:\/\/eunis.eea.europa.eu\/species\/551#legal_status) und steht auf mehreren nationalen Roten Listen. In der Tschechischen Republik ist er als gef\u00e4hrdet eingestuft und steht auf der Liste der <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">besonders gesch\u00fctzten Arten<\/mark>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\"><strong>Besonders gesch\u00fctzte Arten<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gesetz Nr. 114\/1992 Slg. \u00fcber den Schutz der Natur und der Landschaft sieht einen besonderen, strengeren Schutz f\u00fcr ausgew\u00e4hlte seltene und gef\u00e4hrdete Pflanzen-, Tier- und Pilzarten vor. Die&nbsp;<strong>Liste der besonders gesch\u00fctzten Arten<\/strong>&nbsp;ist in den Anh\u00e4ngen des Dekrets Nr. 395\/1992 Slg. aufgef\u00fchrt. Schutz&nbsp;<strong>besonders gesch\u00fctzten Arten&nbsp;<\/strong>gilt f\u00fcr einzelne Individuen, ihre Entwicklungsstadien und Habitate. Der Schutz ihres Lebensraums wird ebenso verlangt, wie der Schutz toter Individuen, ihrer Teile oder Produkte.&nbsp;<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-medium-color\">Es ist verboten, in ihre nat\u00fcrliche Entwicklung einzugreifen, insbesondere sie zu fangen, in Gefangenschaft zu halten, zu st\u00f6ren, zu verletzen oder zu t\u00f6ten. <\/mark><\/strong>Es ist auch nicht erlaubt, Entwicklungsstadien oder genutzte Lebensr\u00e4ume von besonders gesch\u00fctzten Tieren zu sammeln, zu zerst\u00f6ren, zu besch\u00e4digen oder umzusiedeln. <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-medium-color\"><strong>Verboten sind auch der Besitz, die Bef\u00f6rderung, der Verkauf oder auch das Anbieten zum Verkauf sowie der Tausch.<\/strong><\/mark>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der R\u00fcckgang der Populationen ist haupts\u00e4chlich zur\u00fcckzuf\u00fchren auf den <strong>Verlust des Lebensraums<\/strong>: Infolge umfangreicher Ver\u00e4nderungen des Flussnetzes, der Entw\u00e4sserung der Landschaft und der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung sind seine Lebensr\u00e4ume (Altarme und Feuchtgebiete in den \u00dcberschwemmungsgebieten der gro\u00dfen Fl\u00fcsse) allm\u00e4hlich verschwunden. Wenn der Lebensraumverlust auf die Bedrohung durch <strong>verwandte invasive Arten<\/strong>trifft, k\u00f6nnen die Auswirkungen sogar noch schwerwiegender sein. Ein solches Szenario l\u00fc\u00e4sst sich derzeit beobachten, denn der heimische Schlammpeitzger trifft vermehrt auf den eng verwandten <strong>invasiven Ostasiatischen Schlammpeitzger<\/strong> (<em>Misgurnus anguillicaudatus<\/em>).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-danger-color\">Ein ungebetener Gast aus Asien: der Ostasiatische Schlammpeitzger<\/mark><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Ostasiatische Schlammpeitzger<\/strong> verbreitete sich am dem <strong>19. Jahrhundert<\/strong>in der Welt. Um 1870 brachten asiatische Einwanderer den Fisch als Nahrungsquelle nach Hawaii, w\u00e4hrend er etwas sp\u00e4ter von Aquaristen auf dem Festland der USA eingef\u00fchrt wurde - als <strong>Fische f\u00fcr Aquarien und Gartenteiche<\/strong>. Von dort aus war es nur noch ein kleiner Schritt in die Wildnis. Heute ist er an vielen Orten der Welt zu finden, <strong>von Australien \u00fcber Europa bis nach S\u00fcd- und Nordamerika<\/strong>. <strong>In Europa<\/strong> wurden diese nicht-heimischen Schlammpeitzger zuerst in Deutschland, dann in Italien, Spanien und den Niederlanden dokumentiert, von wo aus sie sich weiter nach Belgien, S\u00fcddeutschland und \u00d6sterreich ausbreiteten. Abgesehen von der Konkurrenz, die dadurch entsteht dass die beiden Arten sehr \u00e4hnliche Lebensr\u00e4ume und Ressourcen nutzen, stellt ihre enge Verwandtschaft auch ein Risiko dar: Dies erh\u00f6ht n\u00e4mlich die Wahrscheinlichkeit, einer <strong>Hybridisierung<\/strong>. Die Taxonomie der verschiedenen in Europa vorkommenden Populationen nicht-heimischer Schlammpeitzger ist jedoch etwas verwirrend, da sie verschiedenen Arten zugeordnet werden: <em>M<\/em>. <em>anguillicaudatus<\/em>, <em>M<\/em>. <em>bipartitus<\/em>, <em>Paramisgurnus dabryanus <\/em>oder <em>M<\/em>. <em>mizolepis<\/em>. Ihre Unterscheidung ist schwierig und erfordert ein hohes Ma\u00df an Expertise. Die Arten kreuzen sich auch untereinander, was die Identifizierung noch schwieriger macht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2172\" height=\"724\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-dalnovychodni.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25748\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-dalnovychodni.png 2172w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-dalnovychodni-768x256.png 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-dalnovychodni-1536x512.png 1536w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-dalnovychodni-2048x683.png 2048w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-dalnovychodni-18x6.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 2172px) 100vw, 2172px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ostasiatischer Schlammpeitzger (<em>Misgurnus anguillicaudatus<\/em>) Foto: Zachary Randall.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-semi-dark-color\">Wie kann man unseren heimischen Schlammpeiztger von anderen Fischarten unterscheiden?<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Grundlegende Merkmale<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der K\u00f6rper ist deutlich abgeflacht und von der Seite gesehen l\u00e4nglich<\/li>\n\n\n\n<li>Die Flossen sind abgerundet (Brust- und Bauchflossen sind bei M\u00e4nnchen etwas l\u00e4nger als bei Weibchen)<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcnf Paar Barteln um das Maul (die meisten von allen unseren Fischen)<\/li>\n\n\n\n<li>Die Seiten sind mit feinen Schuppen bedeckt, die zwei- bis dreimal so zahlreich sind wie bei anderen Fischarten<\/li>\n\n\n\n<li>Typische F\u00e4rbung - l\u00e4ngs verlaufende helle und dunkle Streifen an den Seiten des K\u00f6rpers (die Schattierung variiert an verschiedenen Orten, z.B. in schlammigen Gew\u00e4ssern sind die Tiere dunkler)<\/li>\n\n\n\n<li>Gr\u00f6\u00dfe ca. 15-25 cm (maximal 30 cm), Gewicht bis zu 150 g<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2040\" height=\"1530\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-zmens.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25754\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-zmens.jpg 2040w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-zmens-768x576.jpg 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-zmens-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-zmens-16x12.jpg 16w\" sizes=\"auto, (max-width: 2040px) 100vw, 2040px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-danger-color\">M\u00f6glichkeiten der Verwechslung<\/mark><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schlammpeitzger ist entfernt mit Arten verwandt, die denselben K\u00f6rperbau haben und auf \u00e4hnliche Weise leben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bachschmerle (<em>Barbatula barbatula<\/em>)<\/li>\n\n\n\n<li>Donausteinbei\u00dfer (<em>Cobitis elongatoides<\/em>)<\/li>\n\n\n\n<li>Balkan-Goldsteinbei\u00dfer (<em>Sabanejewia balcanica<\/em>)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"541\" height=\"349\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/mrenka-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25776 size-full\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/mrenka-1.jpg 541w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/mrenka-1-18x12.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 541px) 100vw, 541px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Bachschmerle<\/mark><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>6 Barteln ums Maul<\/li>\n\n\n\n<li>Marmorierte F\u00e4rbung an den Seiten<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1246\" height=\"807\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/sekavec-zmens.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25792 size-full\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/sekavec-zmens.png 1246w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/sekavec-zmens-768x497.png 768w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/sekavec-zmens-18x12.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1246px) 100vw, 1246px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Donausteinbei\u00dfer<\/mark><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>6 Barteln ums Maul<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Reihe von Flecken an den Seiten<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"538\" height=\"359\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/sekavcik.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25798 size-full\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/sekavcik.jpg 538w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/sekavcik-18x12.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 538px) 100vw, 538px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Balkan-Goldsteinbei\u00dfer<\/mark><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>6 Barteln ums Maul<\/li>\n\n\n\n<li>\u00c4u\u00dferst selten (Vorkommen nur in S\u00fcd- und Ostm\u00e4hren)<\/li>\n\n\n\n<li>Die Flecken an den Flanken sind gr\u00f6\u00dfer, als die des Donausteinbei\u00dfers, und die Flecken auf dem R\u00fccken sind insgesamt st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"540\" height=\"334\" src=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-nase-foto-rotated.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25805 size-full\" srcset=\"https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-nase-foto-rotated.jpg 540w, https:\/\/zachrankarase.cz\/wp-content\/uploads\/piskor-nase-foto-18x12.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Der Schlammpeitzger<\/mark><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>10 Barteln ums Maul<\/li>\n\n\n\n<li>Streifen an den Seiten des K\u00f6rpers<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-action-dark-color\">Wo kann ich mehr \u00fcber den Schlammpeitzger erfahren?<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wanzenb\u00f6ck, J., Hopfinger, M., Wanzenb\u00f6ck, S., Fuxj\u00e4ger, L., Rund, H., &amp; Lamatsch, D. K. (2021). First successful hybridization experiment between native European weatherfish (Misgurnus fossilis) and non-native Oriental weatherfish (M. anguillicaudatus) reveals no evidence for postzygotic barriers. NeoBiota, 68, 29-50. https:\/\/doi.org\/10.3897\/neobiota.69.67708<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>V\u00edte o m\u00edst\u011b, kde \u017eije slunka nebo pisko\u0159? Pomozte n\u00e1m s jejich ochranou! Ka\u017ed\u00e9 nov\u00e9 pozorov\u00e1n\u00ed m\u016f\u017ee pomoci k&nbsp;jejich ochran\u011b. Slunka obecn\u00e1 \u2013 d\u0159\u00edve b\u011b\u017en\u00e1 rybka dnes pat\u0159\u00ed mezi kriticky ohro\u017een\u00e9 druhy Slunka obecn\u00e1 (Leucaspius delineatus) pat\u0159\u00ed mezi na\u0161e p\u016fvodn\u00ed drobn\u00e9 ryby a je\u0161t\u011b p\u0159ed n\u011bkolika des\u00edtkami let byla v \u010desk\u00e9 krajin\u011b zcela b\u011b\u017en\u00e1. 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