Eine Reihe an Projekten, die in direktem Zusammenhang mit unseren Aktivitäten stehen, ermöglichen uns die Erforschung und Erhaltung der Karausche:
Im Rahmen des ersten Projekts werden Methoden zum Abfangen invasiver Fischarten in kleinen Gewässern (Tümpel, Waldteiche, überflutete Steinbrüche und Sandgruben) mit stark gefährdeten Fisch- oder Amphibienarten getestet. Ziel ist es, Fallen zu entwickeln, mit denen sich die anvisierten invasiven Fischarten (Giebel, Schwarzer Zwergwels, Sonnenbarsch und Blaubandbärbling) effektiv fangen lassen. Die Ergebnisse werden dazu beitragen, die vom Aussterben bedrohten Fische und Amphibien in diesen Gewässern zu schützen.
„Dieses Projekt wird mit Unterstützung der tschechischen Technologieagentur und des Umweltministeriums der Tschechischen Republik im Rahmen des Programms Environment for Life 2 finanziert.“

Das zweite Projekt ist eine grenzüberschreitende Kooperation mit österreichischen Wissenschaftler*innen im Rahmen eines “Interreg” Projektes mit dem Projektnamen “Living Treasures, Lebendige Schätze in Flüssen und Teichen”. Das Projekt ist eine Reaktion auf die starke Abnahme der Artenvielfalt im tschechisch-österreichischen Grenzgebiet. Konkret geht es um den Rückgang der rheophilen (strömungsliebenden) und limnophilen (stehende Gewässer bevorzugenden) Fischarten, der für das gesamte Untersuchungsgebiet charakteristisch ist. Ziel des Projekts ist es, die biologische Vielfalt zu fördern, indem man sich auf Vorzeigefischarten (hier speziell Äsche und Karausche) konzentriert und die ökologische Bewirtschaftung der untersuchten Gewässer fördert. Der Mehrwert des Projekts liegt in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von hydrologischen, sedimentologischen, ichthyologischen und limnologischen Expert*innenteams.
Dieses Projekt wird durch den Interreg-Fonds der Europäischen Union unterstützt.

